„Grenzfall – Der Tod in ihren Augen“ von Anna Schneider

Grenzübergreifender packender Alpenkrimi, den man nicht mehr zur Seite legen möchte: Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von Krimis und bayerischer Regionalliteratur.

Bewertung: 4 von 5.

Da ich sehr gerne regionale Krimis, am liebsten in den bayrischen Alpen lese, stand auch dieses Buch schon lange auf meiner Liste. Zunächst wirkt der Alpenkrimi etwas nüchterner als andere Regionalkrimis aus Oberbayern, wobei es ihm keineswegs an Spannung fehlte.

Meine Neugier wurde bereits direkt im Prolog geweckt. Durch die toll beschriebenen Ereignisse ist man als Leser schnell mitten im Geschehen. Der fesselnde leichte Schreibstil und die recht kurzen Kapitel ließen mich sehr gut in die Geschichte eintauchen. 

Die Beschreibung der Protagonisten und der Umgebung war sehr detailreich, wirkte aber zu keinem Zeitpunkt langweilig. Besonders gut gefallen hat mir die tolle Atmosphäre in der Grenzregion des Karwendels, die man sich bildlich vorstellen konnte. Die Protagonisten wirken authentisch, besonders Kommissarin Alexa Jahn war mir direkt sympathisch. Auch die private Seite der Kommissarin wird beschrieben und man lernt sie dadurch noch besser kennen. 

Das Buch wird überwiegend aus der Sichtweise der Protagonistin geschildert, die sich dabei mit dem zweiten Hauptcharakter Krammer abwechselt. Dazwischen werden in regelmäßigen Abständen kurze Rückblenden aus der Sicht des Täters eingeschoben, welche jedoch nichts Genaueres verraten. Als Leser fragt man sich, ob diese Ereignisse vielleicht bereits geschehen sind?

Ein toller Einstieg in die Krimiserie in der Grenzregion Deutschland-Österreich, den es sich definitiv lohnt zu lesen: ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen.

Buchdetails:

Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 27.01.2021
ISBN: 978-3-
Seitenanzahl: 432

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