„Die siebte Zeugin“ von Florian Schwieker & Michael Tsokos

Nüchterner trockener Krimi – wie ein Polizeibericht. Mein erster und vorerst letzter Justiz-Krimi, für mich persönlich kam viel zu wenig Spannung auf.

Bewertung: 2 von 5.

Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und das Buch liest sich durch die kurzen Kapitel sehr schnell. Grundsätzlich bin ich ein Fan von kurzen Kapiteln, aber hier ist mir der Einstieg in das Buch nicht wirklich gelungen. Die Angaben zu Uhrzeit, Datum und Ort über jedem Kapitel lenken vollkommen ab, so dass kein Lesefluss entstehen kann und man muss sich wirklich sehr konzentrieren, um alles mitzubekommen. Dadurch konnte die Spannung für mich nie richtig aufkommen.

Gleich zu Beginn wurde viel zu viel vorweggenommen, so dass man von Anfang an schon einiges wusste und sich das Buch unglaublich in die Länge gezogen hat. Lediglich die Hintergründe waren dem Leser noch unbekannt. Da mich die Motive dahinter interessierten, habe ich weitergelesen, hätte das Buch aber an der ein oder anderen Stelle gerne abgebrochen.

Die Charaktere konnten mir nicht sympathisch werden, da sie alle nur sehr oberflächlich beschrieben werden. Besonders die Kapitel mit dem Gerichtsmediziner wirkten auf mich ziemlich aus der Luft gegriffen. Als Ermittlerteam passen die beiden für mich nicht zusammen.

Das Ende war einfach unspektakulär und langweilig und passt zum Gesamteindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Der Titel passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Handlung des Buches, die Hintergründe sind für mich nicht nachvollziehbar und ich fand das Buch für einen Krimi ziemlich enttäuschend. Auch der Cliffhanger am Ende des Buches war völlig unangebracht, man hat den Eindruck, die Autoren möchten einen unbedingt dazu bringen, den zweiten Teil zu lesen.

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen und bekommt daher von mir ⭐⭐️ von 5 Sternen.

Buchdetails:

Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 01.02.2021
ISBN: 978-3-
Seitenanzahl: 320

Hinterlasse einen Kommentar