„AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Eher enttäuschende Auflösung für Fitzek: Noch nie hat bei mir ein Thriller von Fitzek so vielen Fragezeichen hinterlassen.

Bewertung: 2.5 von 5.

Anfangs hatte ich einige Probleme, in das Buch hineinzukommen, vor allem das erste Kapitel ist sehr verwirrend, allerdings löst es sich schnell auf. Mit dem Prolog hatte ich ebenfalls Schwierigkeiten, denn er hat für mich sehr lange keinen Sinn ergeben. Erst als ich das Buch beendet hatte und den Prolog ein zweites Mal gelesen habe, habe ich ihn verstanden.

Das Buch ist, wie von Fitzek gewohnt, einfach und spannend geschrieben, weshalb es mir stellenweise schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Abschnitten. Während man durch einige Kapitel durchfliegt und unglaublich viel passiert, gibt es auch sehr langatmige Kapitel.

Inhaltlich konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Mir fiel es schwer, alles nachzuvollziehen, weshalb ich oft nicht wusste, was genau passiert ist.

Ich bin immer wieder begeistert, wie Fitzek Verbindungen zwischen Personen aus seinen Büchern herstellt, hier durch die Hauptperson aus Passagier 23.

Zum Ende hin ging alles viel zu schnell, es gab unnötige Szenen, in denen alles sehr übertrieben und hektisch dargestellt wurde. Viele Zusammenhänge werden nicht klar, der Protagonist weiß gefühlt mehr als der Leser. Der Thriller hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen. Die Auflösung empfand ich als sehr unpassend, da nicht alles beantwortet wurde und viele Fragezeichen zurückblieben.

Insgesamt fand ich das Buch eher verwirrend. Hier fehlte definitiv die atemberaubende Auflösung, die ich mir von Fitzek erhofft hatte. Mein Fazit zu diesem Thriller: ⭐️⭐️,5 von 5 Sternen.

Buchdetails:

Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 14.03.2017
ISBN: 978-3-
Seitenanzahl: 416

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