„Letale Dosis“ von Andreas Franz

Bewertung: 3.5 von 5.

In diesem Teil der Reihe steht eine weibliche Täterin im Mittelpunkt, deren Identität dem Leser bis kurz vor der Auflösung unbekannt ist. Die Kapitel aus Sicht der Täterin haben mir dabei wieder besonders gefallen, da man dadurch noch mehr Einblicke in die Taten erhalten konnte.

Die Schilderungen der Giftmorde sind interessant, wenngleich sie im Vergleich zu den vorherigen Bänden relativ harmlos sind. Auch die Beschreibungen der Leichen erscheint bei weitem nicht so brutal, wie man es von Andreas Franz gewohnt ist. Auch die Ähnlichkeit der Kulisse mit dem vorherigen Band fand ich als etwas störend, wodurch für mich die Spannung etwas geschwächt wurde.

Der gewohnt leichte und flüssige Schreibstil des Autors trägt aber maßgeblich zum gewohnt angenehmen Lesevergnügen bei, weshalb ich die Reihe sehr gerne lese. Die Protagonistin und die weiteren Charaktere begleitet man nicht nur während ihrer Ermittlungen, sondern auch in ihrem Alltag, was eine tiefere emotionale Bindung zwischen Leser und Charakteren schafft.
Und Frankfurt als Handlungsort mag ich einfach besonders gerne.

„Letale Dosis“ ist ein guter Band der Krimireihe, wenn für mich auch etwas schwächer im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern. Insgesamt vergebe ich 3,5 von 5 ⭐️.

Buchdetails:

Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.10.2000
ISBN: 978-3-426-61713-7
Seitenanzahl: 517

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