Spannung, Nervenkitzel und Brutalität – eine große Leseempfehlung für meinen bisherigen Lieblingsthriller von Arno Strobel!

Bei diesem Thriller erwartet den Leser ein fesselnder und rasanter Pageturner, bei dem der Schreibstil des Autors eine regelrechte Sogwirkung ausübt. Die kurzen Zwischenschübe aus der Sicht des Opfers verleihen der Erzählung eine interessante und brutale Perspektive, die nichts für schwache Nerven sind. Und durch geschickt platzierte Cliffhanger sowie die Struktur der kurzen Kapitel kann man das Buch kaum aus der Hand legen.
Bereits zu Beginn wurde ich regelrecht in die Handlung hineingezogen und hielt vor Schock und Spannung den Atem an, während ich durch die Seiten geflogen bin.
Das Spiel mit der Zeit, eingeführt durch geschickte Zeitangaben zu Beginn der Kapitel, unterstreicht die Spannung und verleiht der Handlung eine zusätzliche Dimension.
Besonders beeindruckend ist die meisterhafte Ausarbeitung der Angst des Protagonisten.
Während sich die Ereignisse im Verlauf minimal vorhersehbar gestalten, bleibt die Spannung durchgehend hoch. Man erlebt einen enormen Nervenkitzel und fiebert mit dem Protagonisten während seiner Flucht mit.
Vor der Aufklärung überrascht der Thriller mit einigen Plottwists. Obwohl das Ende dann relativ abrupt erscheint, schließt die Handlung insgesamt stimmig ab und bietet eine zufriedenstellende Auflösung.
Zusammenfassend ist „Sharing“ ein hochspannender Thriller, der durch seinen raffinierten Aufbau, unerwartete Wendungen und die intensive Darstellung von Angst und Flucht überzeugt.
Eine große Leseempfehlung für diesen Thriller und 4,5 ⭐!
Buchdetails:
Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 29.06.2022
ISBN: 978-3-596-70054-7
Seitenanzahl: 384
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