Ein rasanter Thriller, der sich schnell lesen lässt, allerdings wenig Spannung und Tiefe bietet.

Wie auch bei den vorherigen Büchern von Arno Strobel lässt sich auch dieser Thriller sehr schnell und leicht lesen.
Der Einstieg war nicht nur sehr vielversprechend und spannend, sondern bot auch Einblicke in Social-Media-Themen, die mich als Consultant in diesem Bereich sehr begeistern konnten.
Im Mittelteil wurde die Handlung dann leider sehr träge und drehte sich im Kreis, und es fehlte an dauerhafter und durchgehender Spannung.
Die Vielzahl an Nebencharakteren war schlichtweg zu übertrieben, und selbst der Protagonist blieb für mich blass und schwer greifbar.
Insgesamt mangelte es dem Buch für mich deutlich an Tiefe. Bereits auf den letzten 100 Seiten wirkte die Handlung für mich sehr konstruiert und unglaubwürdig, und auch die Auflösung konnte mich nicht mehr überzeugen.
Selbst die Wendung am Ende hat es dann nicht mehr für mich herausreißen können – es war halt ne Wendung, mehr aber auch nicht.
Für mich war „Stalker“ ein rasanter Thriller, der sich aufgrund des flüssigen Schreibstils sehr schnell verschlingen lässt. Doch leider fehlte es für mich an wirklicher Spannung und Tiefe, weshalb mir “Stalker” nicht allzu lang im Gedächtnis bleiben wird. Kann man lesen, muss man meiner Meinung nach aber nich zwingend – daher gibt es 3 ⭐ von mir!
Buchdetails:
Ausgabe: Paperback
Verlag: Fischer Verlag
Erscheinungsdatum: 28.08.2024
ISBN: 978-3-596-70923-6
Seitenanzahl: 368
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