„Suzukis Rache“ von Kotaro Isaka

Von Nervenkitzel und Spannung keine Spur – stattdessen langatmig, verwirrend und blass.

Bewertung: 2 von 5.

Schon der Einstieg fiel mir schwer. Die Kapitel sind extrem lang, und obwohl sich die gesamte Handlung lediglich über zwei Tage hinweg abspielt, konnte für mich keine Spannung aufkommen. Die knapp 300 Seiten haben sich endlos in die Länge gezogen – ohne Höhepunkte, ohne Sogwirkung.

Die Erzählweise aus drei verschiedenen Perspektiven hätte Spannung aufbauen können, brachte aber eher Verwirrung. Statt einer dichten Atmosphäre bekam ich langatmige Passagen, die mich nicht fesselten. Die Grundidee, den Figuren besondere Eigenarten zu geben, fand ich interessant – nur kamen diese bei mir überhaupt nicht an. Die Charaktere blieben blass, ihre Beziehungen untereinander unklar. Wer auf Nervenkitzel, packende Wendungen und echtes Thrill-Gefühl hofft, wird bei diesem Thriller enttäuscht.

Ich habe bis zum Ende durchgehalten und dennoch das Gefühl, das Buch nicht wirklich verstanden zu haben. Kein Spannungsbogen, keine greifbaren Charaktere, keine Sogwirkung. Ein Leseerlebnis, das weder packend noch befriedigend war – von mir gibt’s keine Leseempfehlung.

Bewertung: 2 / 5 Sterne

Buchdetails:

Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Hoffmann und Campe
Erscheinungsdatum: 04.06.2024
ISBN:  978-3-455-01752-6
Seitenanzahl: 304
Genre: Thriller

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