„Die Burg“ von Ursula Poznanski

Ein spannender KI-Thriller, der besonders durch seine Grundidee sowie das atmosphärisches Setting und die bildhafte Darstellung überzeugt.

Bewertung: 4 von 5.

Der Thriller verspricht nicht nur durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in einem Escape Room höchste Spannung, sondern wirft auf einen kritischen Blick auf die Gefahren und Herausforderungen im Umgang mit dieser fortschrittlichen Technologie.

Der Einstieg in das Buch gestaltete sich äußerst ansprechend und spannend. Direkt zu Beginn wird man mit den Charakteren und dem Setting vertraut gemacht.
Zudem zieht einen der flüssige Schreibstil der Autorin sofort in die Geschichte hinein und ermöglichte eine durchgehend konzentrierte Aufmerksamkeit auf das Buch.

Auch die Perspektivenwechsel zwischen der Gruppe innerhalb des Escape Rooms und den Personen in der Kontrollzentrale sorgten für anhaltende Spannung.
Während einige Charaktere sehr unsympathisch gezeichnet wurden, stechen besonders die Protagonisten durch ihre Tiefe hervor.

Im Mittelteil des Buches gab es vereinzelte Abschnitte, in denen scheinbar wenig Neues passierte und die Spielchen der KI langweilig wurden.
Die Grundidee hinter der Geschichte blieb aber dennoch jederzeit fesselnd, auch wenn die Handlung gelegentlich stagnierte.
Trotz der teilweise längeren Kapitel wurde mein Lesefluss selten gebremst.

Die Auflösung mag nicht allzu überraschend sein, doch ich empfand sie als stimmig und rund.

Für mich war „Die Burg“ ein sehr interessanter Thriller, der besonders durch sein atmosphärisches Setting und die bildhafte Darstellung überzeugt.
Obwohl der Mittelteil mit einigen Längen und Wiederholungen etwas schleppend war, hat mir die Handlung insgesamt gut gefallen.

Ich vergebe ⭐️⭐⭐⭐ von 5 Sternen und empfehle das Buch allen, die Interesse an KI-Themen haben.

Danke für das Rezensionsexemplar Droemer Knaur!

Buchdetails:

Ausgabe: Hardcover
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 01.02.2024
ISBN: 978-3-426-44837-3
Seitenanzahl: 400

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