„Moorlichter“ von Nicola Förg

Absolut empfehlenswert für Fans regionaler Krimis mit Tiefgang! Tolle Details über Rehkitzrettung, Kleintierzüchtung und Moorleichen in Kombination mit der bayerischen Mundart.

Bewertung: 4 von 5.

„Moorlichter“ von Nicola Förg ist der 11. Band der Krimireihe rund um Kommissar Weinzirl in Oberbayern.

„Moorlichter“ überzeugt durch seinen authentischen bayrischen Flair und die liebevolle Einbindung der bayerischen Mundart. Zudem wurden neben den Beschreibungen zu Moorleichen auch Themen wie Rehkitzrettung und Kleintierzüchtung eingebunden. Diese ungewöhnliche Mischung verleiht dem Krimi eine einzigartige, faszinierende Authentizität.

Der Einstieg in das Buch gestaltete sich als etwas herausfordernd, da der Erzählstil den Leser unmittelbar in die Handlung wirft. Dennoch wurde ich durch die Atmosphäre sehr schnell in den Bann der Handlung gezogen.
Obwohl die langen Kapitel zunächst meinen Lesefluss ausbremsten, so haben diese durch die persönlichen Einblicke in das Privatleben des Kommissars dem Charakter eine persönliche Tiefe gebracht.

Im Mittelteil wurden seitenlange Tagebucheinträge eingebunden, die zunächst wenig mit dem Kriminalfall zu tun haben scheinen. Diese bringen jedoch neue und wichtige Erkenntnisse und sorgen so für zusätzliche Spannung.
Die Auflösung führte nicht nur alle Handlungsstränge zusammen, sondern überraschte auch mit einer unerwarteten Wendung.

In dieser Krimireihe habe ich eine neue Lieblingsreihe entdeckt, die ich nun unbedingt von Anfang an lesen möchte. Ganz besonders die Details über Rehkitzrettung, Kleintierzüchtung und Moorleichen in Kombination mit der bayerischen Mundart haben mir sehr gut gefallen.
Absolut empfehlenswert für Fans regionaler Krimis mit Tiefgang!

Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar @‌emons_verlag!

Buchdetails:

Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungsdatum: 26.09.2024
ISBN: 978-3-7408-2213-2
Seitenanzahl: 256

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